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27.04.2022

Unsere neue Vortragsreihe hat begonnen!

 

Es geschah hier: Hamburg und die Shoah

Hamburg diskutiert intensiv über die NS-Vergangenheit. Erinnerungspolitische Debatten kristallisieren sich an konkreten historischen Orten, ihrer Nachnutzung und ihrer zukünftigen Gestaltung. Die Vortragsreihe nimmt diese Impulse auf und fragt, welche Zugänge zur Geschichte der Shoah speziell der lokale Kontext erlaubt. Sie nimmt die Stadt als Raum der Verfolgung und ihre Einwohner:innen – jüdisch wie nicht-jüdisch – als Akteur:innen in den Blick. Das Handeln der Verantwortlichen in Stadtspitze, Verwaltung, Wirtschaft und Parteiinstitutionen soll genauso ergründet werden wie Fragen nach Teilhabe und Widerstand der breiten Bevölkerung angesichts der Sichtbarkeit und Alltäglichkeit von Ausgrenzung, Entrechtung und Verschleppung jüdischer Nachbar:innen. Wie prägte der Nationalsozialismus das Leben in der Hanse stadt? Wie erlebten Jüdinnen und Juden die Verfolgung und welche Formen der Selbstbehauptung gab es? Wie können wir Dynamiken der Radikalisierung sowie Handlungsoptionen und Positionierungen Einzelner analytisch durchdringen und dabei die Trias Opfer-Täter-Bystander neu fassen? Wie kann Geschichte mit Relevanz für die Gegenwart anhand von Orten, Objekten und Biografien erzählt werden?

Informationen über Referent:innen, Themen und Termine:

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