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Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

Beate Meyer

Theresienstadt – das „gute“ Deportationsziel?

Der 80. Jahrestag der ersten Deportationen aus Hamburg nach Theresienstadt nähert sich: Am 15. und 19. Juli 1942 mussten ca. 1.700 jüdische Hamburger:innen Züge in die ehemalige Garnisonsstadt besteigen. Ältere, Gebrechliche, Frontkämpfer und andere trafen mit diesen oder späteren kleineren Transporten in dem schnell überfüllten Ghetto ein, das die Nationalsozialisten zu einem „Alters“- oder „Vorzugslager“ erklärt hatten. Es diente ihren Propagandazwecken, bevor sie ein Großteil der Bewohner: innen in die Vernichtungslager weiterdeportierten. Beate
Meyer geht in ihrem Vortrag den verschiedenen Funktionen dieses Lagers nach, skizziert Einzelschicksale und zeigt dabei auch bisher unbekanntes Material zur „Freizeitgestaltung“.

Dr. Beate Meyer ist Historikerin und assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Sie publizierte zur deutsch-jüdischen Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere der NS-Zeit, und befasst sich derzeit mit der Situation ausländischer Jüdinnen und Juden im Deutschen Reich 1933–1945.

Moderation: Prof. Dr. Barbara Vogel
 
Informationen zu der Vortragsreihe und den einzelnen Vorträgen und Terminen finden Sie im Anhang unten.
 
 
Vortragsort:
 
Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)
Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
Lesesaal
Tel.: 040 / 428 38–26 17
Fax: 040 / 448 08 66
kontakt@igdj-hh.de
www.igdj-hh.de
 
Der Veranstaltungsort ist nur eingeschränkt barrierefrei. Ein Rollstuhlzugang ist vorhanden, bitte melden Sie sich vorher an. Die Vorträge sind in Präsenz geplant. Pandemiebedingt könnensich jedoch kurzfristig Änderungen ergeben. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.igdj-hh.de.

Sie erreichen das IGdJ mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahnhof „Schlump“
Metrobus 4 + 15: Haltestelle „Bundesstraße“
Metrobus 5: Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
 
 
Gefördert von der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
 
 
Über die Vortragsreihe:
 

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