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Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

Georg Lilienthal und Ingo Wille

Der Krankenmord an jüdischen Patient:innen.

Am 23. September 1940 verließ ein Transport mit 136 Jüdinnen und Juden mit physischen und geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen die Stadt Hamburg. Aus ganz Norddeutschland in der Staatskrankenanstalt Langenhorn gesammelt, wurden sie in einer Sonderaktion innerhalb der nationalsozialistischen „Euthanasie“-„Aktion T4“ noch am Ankunftstag in Brandenburg/Havel ermordet. Der Historiker Georg Lilienthal berichtet über die reichsweite Organisation der Krankenmorde und den Zusammenhang zum späteren Holocaust. Ingo Wille skizziert die Hamburger Geschehnisse, präsentiert einzelne jüdische Schicksale und verdeutlicht an einem Beispiel die anhaltende emotionale Belastung für emigrierte Familienmitglieder, die einen psychisch Kranken zurücklassen mussten.


Dr. Georg Lilienthal ist (Medizin)Historiker und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Hadamar. Er publizierte u. a. zu den Themen Lebensborn, „Euthanasie“ und Rassenhygiene. Ingo Wille ist ein Sprecher der Hamburger Stolperstein-Biografie-gruppe und Autor des Buches „Transportin den Tod“.


In Kooperation mit der Stolperstein-Biografiegruppe;
Moderation: Dr. Beate Meyer

 
Informationen zu der Vortragsreihe und den einzelnen Vorträgen und Terminen finden Sie im Anhang unten.
 
 
Vortragsort:
 
Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)
Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
Lesesaal
Tel.: 040 / 428 38–26 17
Fax: 040 / 448 08 66
kontakt@igdj-hh.de
www.igdj-hh.de
 
Der Veranstaltungsort ist nur eingeschränkt barrierefrei. Ein Rollstuhlzugang ist vorhanden, bitte melden Sie sich vorher an. Die Vorträge sind in Präsenz geplant. Pandemiebedingt könnensich jedoch kurzfristig Änderungen ergeben. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.igdj-hh.de.

Sie erreichen das IGdJ mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahnhof „Schlump“
Metrobus 4 + 15: Haltestelle „Bundesstraße“
Metrobus 5: Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“
 
 
Gefördert von der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
 
 
Weitere Vortragstermine:
 

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