Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

weiter

Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

20.04.2021 (Dienstag)

Jüdische Architektur in Hamburg (Teil 2) - Kooperation der Stiftung Denkmalpflege mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden anlässlich des Internationalen Denkmaltags 2021

18:30

Die aktuelle Debatte um eine Rekonstruktion der Bornplatzsynagoge in Hamburg lassen unter anderem den Schluss zu, dass sich die Vorstellungen eines Gedenkens an den 9. November 1938 und den Verlust zahlreicher Synagogen ebenso verändern wie die Vorstellungen von der Bauaufgabe Synagoge selbst. Die Auseinandersetzung mit dem Umgang mit dem baulichen Erbe erhaltener ebenso wie mit den Grundstücken zerstörter Synagogen stellte sich seit 1945 immer wieder neu. Sie berührt Fragen nach der Darstellung des Verlustes ebenso wie nach (angemessenen) Nutzungen für erhaltene, aber nicht mehr benötigte Synagogen und besetzt damit ein ausgesprochen interdisziplinäres Feld, in das die Architekturgeschichte, die Denkmalpflege und die Geschichtswissenschaften ebenso einbezogen sind wie die Erinnerungskultur..

weiter

22.04.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die Hamburger Perspektive".

18:15

Die Auftaktveranstaltung findet am 22. April um 18:15 Uhr statt mit Begrüßung und Einführung von Prof. Dr. Giuseppe Veltri, Institut für Jüdische Philosophie und Religion und Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg, und dem Einführungsvortrag „1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum“ von Prof. Dr. Micha Brumlik, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, sowie anschließender Diskussion, moderiert von PD Dr. Andreas Brämer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)..

weiter

28.04.2021 (Mittwoch)

Hamburg ist (k)eine Heimat: Tagebuch der Martha Glass

18:30

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das IGdJ wieder an den Tagen des Exils, die von der Körber Stiftung ausgerichtet werden und noch bis zum 7. Mai ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm bieten (Veranstaltungen - Körber-Stiftung (koerber-stiftung.de). Wir laden Sie herzlich ein, am 28. April um 18:30 Uhr dem virtuellen Vortragsgespräch "Hamburg ist (k)eine Heimat. Tagebuch der Martha Glass" beizuwohnen und am Beispiel eines Reisetagebuchs aus dem Jahr 1953 über die ambivalenten Beziehungen von emigrierten deutschen Jüdinnen und Juden zu ihrer ehemaligen Heimat zu reflektieren..

weiter

Nachrichten

Studentische/r Mitarbeiter*in gesucht

15.04.2021

Das IGDJ sucht Verstärkung: wir suchen eine/einen studentische Mitarbeiter*in (37,5 Std./Monat, 12 Euro/Std.) befristet bis 29.02.2022. Weitere Infos finden Sie anbei:

weiter...

Call for Papers - Workshop

07.04.2021

Umnutzung, Neubau, Rekonstruktion: Debatten um Architektur und Gedenken in der deutsch-jüdischen Geschichte nach 1945. Potsdam, 24. – 26. Februar 2022. Veranstalterinnen: Alexandra Klei (Hamburg/Berlin), Karen Körber (Hamburg), Miriam Rürup (Potsdam). Bewerbungsschluss: 31. Juli 2021. Weitere Informationen finden Sie hier:

weiter...

Neuer Podcast:

31.03.2021

Ab Donnerstag, den 2. April 2021 um 10:00 Uhr, d.h. dem ersten Freitag im April, können Sie pünktlich zu den Feiertagen in die neue Folge des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt reinhören – ein Kooperationsprojekt des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ, Hamburg) und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam). Die dritte Episode der Staffel „Verfolgung, Erinnerung, Aufarbeitung“ lässt Sie in das Leben von Martha Glass eintauchen und wie durch ein Prisma die komplexe, deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts erblicken..

weiter...

Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

30.03.2021

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontakt@igdj-hh.de!

 

Geschichtomat: Der Newsletter ist da!

30.03.2021

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken! Den Newsletter finden Sie hier: https://archive.newsletter2go.com/?n2g=3lead6xv-pa2o6yys-sgy

Nachrichten aus dem IGDJ

29.03.2021

Der Auftakt zur Reihe über Antisemitismus widmet sich der Vielfalt jüdischen Lebens

 

Der Auftakt zur Reihe über Antisemitismus widmet sich der Vielfalt jüdischen Lebens

 

Der Auftakt zur Reihe über Antisemitismus widmet sich der Vielfalt jüdischen Lebens

Liebe Freunde und Freundinnen des IGDJ,
liebe Interessierte,

da wir Sie die letzten Monate nicht persönlich begrüßen konnten und dies auch in den nächsten Wochen nicht möglich sein wird, möchten wir Sie auf diesem Wege über Neuigkeiten, Veranstaltungen, Podcasts und Projekte aus unserem Haus informieren. Wir arbeiten intensiv an neuen Formaten, damit wir in digitaler Form mit Ihnen in Kontakt bleiben und Sie von zuhause aus an unseren Angeboten teilhaben können..

weiter...

Publikationen aktuell

Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.