Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

25.05.2021 (Dienstag)

Altenheime, Schulen, Friedhöfe – Jüdisches Bauen jenseits von Synagogen

18:30

Vortrag von Dr.-Ing. Katrin Keßler (Braunschweig) / Dr. Alexandra Klei (Hamburg/Berlin)
Im Rahmen der Vortragsreihe "Jüdisches Bauen - Architekten und Architekturen"
Besonders in größeren Städten zeichnete sich vor 1933/38 jüdische Gegenwart auch in der Vielzahl der realisierten Bauaufgaben aus. Sie verwiesen dabei nicht nur auf die Bedürfnisse von Gemeinden und ihren Mitgliedern, sondern auch auf das (soziale) Engagement von Stiftungen und Privatpersonen. Errichtet wurden Altenheime ebenso wie Waisenhäuser,
Schulen, Mädchenwohnheime, Krankenhäuser, Räume für Sportvereine und Kultureinrichtungen..

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08.06.2021 (Dienstag)

Die Bornplatzsynagoge und ihr jüdischer Architekt Semmy Engel

18:30

Vortrag von Dipl.-Ing. Mirko Przystawik (Braunschweig)
Im Rahmen der Vortragsreihe "Jüdisches Bauen - Architekten und Architekturen"
Die am 13. September 1906 eingeweihte Synagoge am Bornplatz geht auf Entwürfe von Regierungsbaumeister Ernst
Friedheim und dem jüdischen Architekten Semmy Engel zurück. Der Gebäudekomplex nahm neben dem Hauptgebäude
noch weitere Nebenfunktionen, wie z. B. eine Wochentagsynagoge und ein jüdisches Ritualbad, mit auf..

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01.07.2021 (Donnerstag)

Synagogenmodelle

18:30

Prof. Dipl.-Ing. Andrea Wandel (Trier/Saarbrücken)
Im Rahmen der Vortragsreihe "Jüdisches Bauen - Architekten und Architekturen"
In ihrem Vortrag wird die Architektin Andrea Wandel Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise ihres Architekturbüros geben und erläutern, wie sich Architekt:innen heute u. a. mit Kontext und Typus, Prägung und Bedeutung der Bauaufgabe Synagoge auseinandersetzen. Ist Bauen für die jüdische Gemeinschaft anders? Welche Besonderheiten gibt es und inwieweit spielt jüdische Geschichte beim Entwurf eine Rolle? ..

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08.07.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

Termine am 27.5. / 10.6. / 24.6. / 8.7.
Termin am 6.5. ist abgesagt!

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen und Terminen finden Sie im Programm anbei!
Die Vorträge der Ringvorlesung finden digital statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail-Adresse an: awr@uni-hamburg.de. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann rechtzeitig zu Veranstaltungsbeginn zugesendet. Die Ringvorlesung ist eine Kooperationsveranstaltung vom Institut für Jüdische Philosophie und Religion der Universität Hamburg, dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) und der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg.

 

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Nachrichten

Neuer Podcast: Jüdische Geschichte Kompakt: Das "Archiv der Erinnerung“

07.05.2021

Am 7. Mai 2021, d.h. dem ersten Freitag im Mai, geht wieder einmal eine neue Folge des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt online – ein Kooperationsprojekt des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ, Hamburg) und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam). Die vierte und letzte Episode der Staffel „Verfolgung, Erinnerung, Aufarbeitung“ lädt Sie ein, in die Besonderheiten und Herausforderungen des Oral History Projekts „Archiv der Erinnerung“ reinzuhören..

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Podcast-Folge zur Bornplatzsynagoge

27.04.2021

Andreas Brämer mit Matthias Fischer vom Bleicherhaus e.V. im Gespräch über die Diskussion zum geplanten Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge. Hier geht es zum Podcast: www.bleicherhaus.de/podcast

Öffnungszeiten Bibliothek und Geschäftszimmer

20.04.2021

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden bis auf weiteres wieder geschlossen. Bitte beachten Sie öffentliche Ankündigungen zu Corona-Regeln.

Studentische/r Mitarbeiter*in gesucht

15.04.2021

Das IGDJ sucht Verstärkung: wir suchen eine/einen studentische Mitarbeiter*in (37,5 Std./Monat, 12 Euro/Std.) befristet bis 29.02.2022. Weitere Infos finden Sie anbei:

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Call for Papers - Workshop

07.04.2021

Umnutzung, Neubau, Rekonstruktion: Debatten um Architektur und Gedenken in der deutsch-jüdischen Geschichte nach 1945. Potsdam, 24. – 26. Februar 2022. Veranstalterinnen: Alexandra Klei (Hamburg/Berlin), Karen Körber (Hamburg), Miriam Rürup (Potsdam). Bewerbungsschluss: 31. Juli 2021. Weitere Informationen finden Sie hier:

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Neuer Podcast:

31.03.2021

Ab Donnerstag, den 2. April 2021 um 10:00 Uhr, d.h. dem ersten Freitag im April, können Sie pünktlich zu den Feiertagen in die neue Folge des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt reinhören – ein Kooperationsprojekt des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ, Hamburg) und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam). Die dritte Episode der Staffel „Verfolgung, Erinnerung, Aufarbeitung“ lässt Sie in das Leben von Martha Glass eintauchen und wie durch ein Prisma die komplexe, deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts erblicken..

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Publikationen aktuell

Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.