Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

weiter

Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

30.05.2017 (Dienstag)

Hamburger Unternehmen im Nationalsozialismus – Wie gehen wir mit unserer Geschichte um?

18:00

Haus der Patriotischen Gesellschaft, Rundgang und Podiumsdiskussion
Mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reichs“ ist die Geschichte Hamburgs in der NS-Zeit intensiv erforscht. Längst wissen-schaftlich widerlegt sind die direkt nach dem Ende der NS-Herrschaft verbreiteten Legenden, in Hamburg sei alles „nicht so schlimm“ gewesen, Hitler habe in der Kaufmannsstadt nie recht Fuß fassen können, dem Hamburger Bürgertum sei das NS-Regime zuwider gewesen. Trotz aller Forschung sind derlei Mythen ausgesprochen langlebig..

https://www.zeitgeschichte-hamburg.de/files/fzh/pdf/Podiumsdiskussion%20am%2030.%20Mai.pdf

 

weiter

Vortragsreihe: Fritz Benscher: Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik

19:30

Anderer Veranstaltungsort:
Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79  (Hamburg)
Dienstag, 30. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)

„Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich und verzichtete auf meine Mitwirkung“, spöttelte Fritz Benscher über die Zeit des Nationalsozialismus. Der Hamburger Schauspieler trat in dieser Zeit beim Jüdischen Kulturbund auf, schulte dann zum Sargtischler um und arbeitete für die Jüdische Gemeinde. 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert..

weiter

12.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


The Image of God in Jewish Art of Renaissance and Baroque Italy and the Netherlands
Shalom Sabar

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

weiter

13.06.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Salman Schocken – Ein Leben zwischen Berlin, Jerusalem und New York

18:30

Markus Krah (School of Jewish Theology/Universität Potsdam)

Salman Schocken (1877–1959) war Kaufhaus-Gründer, Mäzen und Verleger in Berlin, Jerusalem und New York. Er wuchs in einem traditionellen ostjüdischen Milieu auf, liebte Goethe, war Zionist und unterstützte die Diaspora-Kultur. Er verlegte Franz Kafka und Martin Buber, Gershom Scholem und Jean- Paul Sartre, Scholem Aleichem und jüdische Mystik...

weiter

18.06.2017 (Sonntag)

Der Kampf um die deutsche Schuld. Weizsäcker-Rede [1985], »Historikerstreit« [1986] und Jenninger-Sturz [1988]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Am 8. Mai 1985 bezeichnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als »Tag der Befreiung« und den Mord an den Juden »als beispiellos in der Geschichte«. Die Historiker Ernst Nolte und Andreas Hillgruber widersprachen und lösten damit den »Historikerstreit« aus..

weiter

19.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst



GEISTER, ENGEL UND DÄMONEN – DARSTELLUNGEN ÜBER-NATÜRLICHER WESEN IN MANUSKRIPTEN JÜDISCHER MAGIE
Michael Kohs

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

weiter

Nachrichten

Prof. Dr. Trude Maurer verstorben

23.05.2017

Prof. Dr. Trude Maurer, apl. Professorin an der Universität Göttingen, ist Anfang April im Alter von nur 61 Jahren plötzlich verstorben. Trude Maurer publizierte in der Schriftenreihe des Instituts 1986 ein bis heute grundlegendes Werk über "Ostjuden in Deutschland 1918-1933". (als PDF in unserer Mediathek erhältlich: (http://igdj-hh.de/files/IGDJ/pdf/hamburger-beitraege/trude-maurer_ostjuden-in-deutschland-1918-1933.pdf)
Sie war eine geschätzte Kollegin, deren plötzlicher Tod sie inmitten neuer Forschungsvorhaben traf. Wie werden den Gedankenaustausch mit ihr sehr vermissen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IGdJ. Einen Nachruf finden Sie hier: http://wag-leobaeck.de/category/aktuelles-und-ausschreibungen/"

 

Tage des Exils

15.05.2017

Veranstaltungsreihe zu Flucht und Exil in Vergangenheit und Gegenwart vom 12. Juni bis zum 2. Juli 2017 in Hamburg. Das Programm der Tage des Exils ist nun online, auf zwei Veranstaltungen des IGdJ möchten wir Sie besonders hinweisen: „Wenn das Exil zur Falle wird“ und „Ursachen und Folgen der Staaten-losigkeit".
https://www.tagedesexils.de

 

Fritz Benscher - Beitrag im Hamburg-Journal mit Beate Meyer

15.05.2017

Fritz Benscher - Holocaust Überlebender und Rundfunkstar - unser Trailer bei Radio München

09.05.2017
Fritz Benscher - Ein fast vergessener Entertainer. Er war Multitalent und Überlebenskünstler - ein Rundfunk und Fernsehstar in der Nachkriegszeit.

Verleihung des Joseph Carlebach-Preises 2017 für herausragende wissenschaftliche Beiträge zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur

03.05.2017
Am Dienstag, den 2. Mai 2017, wurde im Warburg-Haus der Universität der Josef Carlebach-Preis verliehen, Dr. Jutta Braden und Dr. Inka Le-Huu teilen sich den Preis. Dr. Braden für ihre Monografie im Fach Geschichte mit dem Thema: „Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603 bis 1760. Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667“.  Dr. Inka Le-Huu wurde der Preis für ihre für ihre Dissertation im Fach Geschichte mit dem Thema: „Die sociale Emanzipation der Juden. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum (1830–1871)“ verliehen.

Rezension zu Fritz Benscher in der Süddeutschen Zeitung

02.05.2017
Beate Meyers Biografie des Entertainers Fritz Benscher wird in der Online-Ausgabe vom 1. Mai 2017 besprochen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/literatur-unterhalter-nach-dem-untergang-1.3486051!amp

Publikationen aktuell

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

 

Emanzipation in Stadt und Staat

Michał Szulc

Die Judenpolitik in Danzig 1807-1847

 

weiter

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

weiter

Hamburger Schlüsseldokumente zur jüdischen Geschichte

Im Rahmen der Live-Schaltung der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ am 22. September 2016 erschienen, soll diese Begleitbroschüre zur Online-Edition eine Brücke schlagen zwischen der analogen und der digitalen Welt.

weiter

Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603-1760

Jutta Braden

Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667

 

weiter

Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938/39

Ina Lorenz/Jörg Berkemann

Verfolgung und Selbstbehauptung - eine umfangreiche Dokumentation zum Leben der Juden in Hamburg in schwerer Zeit
7 Bände im Schuber

weiter

Aschkenas - neueste Ausgabe soeben erschienen

Im Themenschwerpunkt von Band 25.2 geht es um "Jüdisches Erbe", hrsg. v. Anna Menny und Michael Studemund-Halévy

  weiter

 

KRIEGSKIND. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Marione Ingram

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend in Hamburg, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

weiter