Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

17.05.2022 (Dienstag)

Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

18:30–20:00

Kristina Vagt
und Stefan Wilbricht
„… es wurde wohl ein neuer Abschub vorbereitet. “NS-Verfolgung im und Deportationen aus dem Hamburger Stadtraum.

 

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30.05.2022 (Montag)

Ringvorlesung: Religiöse Architekturen in säkularen Stadtgesellschaften

18:00–20:00

Ein Gebäude – drei Geschichten. Die Beth Hebrew Synagoge in Phoenix, Arizona. Prof. Dr. Volker Benkert, Professor für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte an der Arizona State University

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07.06.2022 (Dienstag)

Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

18:00–19:00

Kathrin Kleibl
und Carolin Lange
Der Umgang mit geraubtem jüdischen Eigentum in Hamburg und andernorts. Eine Objektgeschichte der Shoah.

 

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19.06.2022 (Sonntag)

Objekttag

10:00–17:00

Migration ist ein Teil des jüdischen Lebens in Deutschland. Helfen Sie mit, diese Geschichte zu bewahren!

 

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21.06.2022 (Dienstag)

Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

18:30–20:00

Georg Lilienthal
und Ingo Wille
Der Krankenmord an jüdischen Patient:innen.

 

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05.07.2022 (Dienstag)

Vortragsreihe "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah"

18:30–20:00

Beate Meyer
Theresienstadt – das „gute“ Deportationsziel?

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Nachrichten

Neues vom Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

06.05.2022

Die Bedeutung der Materialität jüdischer Lebenswelten für ein Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur
Dies ist die vierte und abschließende Folge der aktuellen Staffel unseres gemeinsam mit dem Moses Mendelssohn Zentrum gestalteten Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt.

 

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Unsere neue Vortragsreihe hat begonnen!

27.04.2022

Unser erster Vortrag am 26.4.2022 "Es geschah hier: Hamburg und die Shoah" von Frank Bajohr war sehr gut besucht, große Freude bei allen, wieder in Präsenz zuzuhören und zu diskutieren. Begrüßt hatte die Gäste Kim Wünschmann vom IGDJ, es moderierte Thomas Großbölting von unserem Nachbarinstitut FZH. Die weiteren Vortragstermine sind am 10.5./17.5./7.6./21.6. und 5.7.2022. Informationen hier:

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Call for Papers

26.04.2022

Deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart: Herausforderungen und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts. Ort und Zeit: Hamburg/9.–11.11-2022. Kooperationspartner: Institut für die Geschichte der deutschen Juden & Leo Baeck Institute New York.

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Workshop "Space and Place in the German-Jewish Experience of the 1930s“

26.04.2022

Dr. Björn Siegel und das IGdJ sind am 12.–13. Mai 2022 Mitveranstalter des Workshops, der an der Universität Rostock stattfinden wird..

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Call for Papers

25.04.2022

Tagung „Urbane Sozialformen des Religiösen zwischen Pluralisierung und Regulierung“ 21.-23. September 2022, Hamburg

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Neues vom Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

01.04.2022

Diesmal zum Thema: Orte, Raum und Diaspora im Judentum und wendet sich der Frage nach Orten, historischen Räumen sowie Raumvorstellungen und -begriffen in der jüdischen Geschichte zu..

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Publikationen aktuell

Transit Portugal

Marion Kaplan Jüdischer Flüchtlings-alltag im Exil 1940 - 1945.
Portugal war eines der wenigen neutralen europäischen Länder vor und während des Zweiten Weltkriegs. Damit wurde das Land zu einem zentralen Anlaufpunkt für Jüdinnen und Juden auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus. Der portugiesische Diktator Salazar nahm Zehntausende auf, die nach Westen flüchteten – ließ dann aber seine Geheimpolizei auf diejenigen los, die nicht rasch genug weiterzogen. Marion Kaplan beschreibt die dramatischen Erfahrungen jüdischer Flüchtlinge, die in Portugal ausharrten, bis sie sichere Häfen in Übersee erreichen konnten. 

Lebenswirklichkeiten. Russischsprachige Juden in der deutschen Einwanderungsgesellschaft

Karen Körber, Andreas Gotzmann
Das Buch befasst sich mit der jüdischen Geschichte und Gegenwart in Deutschland seit 1989. Im Mittelpunkt steht eine quantitativ und qualitativ geführte Studie, in der junge russischsprachige Jüdinnen und Juden sich über ihr Verhältnis zu Deutschland und Israel, sowie über familiär geprägte Erinnerungskulturen äußern und über ihre Erfahrungen als »Russen« und Juden in der deutschen Einwanderungs-gesellschaft sprechen, über soziale Aufstiege und Diskriminierungen.

Wandernde Objekte des Jüdischen

Katrin Keßler, Andreas Brämer, Ulrich Knufinke, Miriam Rürup
Diese Publikation versammelt Beiträge zur vierten Arbeitstagung des Netzwerks jüdisches Kulturerbe, die vom 12. bis 13. September 2019 in Hamburg stattfand http://www.bet-tfila.org/de/p-jewcult_03.html

Jewish Architects - Jewish Architecture?

Andreas Brämer, Katrin Keßler, Ulrich Knufinke & Mirko Przystawik
This volume is a collection of essays by scholars from the fields of Jewish History, Architectural History and Theory, Art History, Jewish Studies and Contemporary History, with a first-time international perspective on these subjects.

Nochems neue Namen

Von Johannes Czakai
Die Juden Galiziens und der Bukowina und die Einführung deutscher Vor- und Familiennamen 1772-1820.



Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Reform Judaism and Architecture

Andreas Brämer, Mirko Przystawik and Harmen H. Thies (Eds.)
Publications of Bet Tfila – Research Unit for Jewish Architecture in Europe edited by Aliza Cohen-Mushlin, Alexander von Kienlin and Harmen H. Thies

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.