Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

weiter

Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

09.12.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:00

09.12.2021 Persische Juden in Hamburg – eine andere jüdische Nachkriegsgeschichte
Dr. Karen Körber, Institut für die Geschichte der deutschen Juden

 

weiter

13.12.2021 (Montag)

HASKALA. PROTAGONISTEN DER JÜDISCHEN AUFKLÄRUNG

18:30

KATHRIN WITTLER
SALOMON JACOB COHEN (1772-1845) EIN JÜDISCHER AUFKLÄRER AUF REISEN: MESERITZ – BERLIN – LONDON – WIEN – HAMBURG

weiter

16.12.2021 (Donnerstag)

Ringvorlesung "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

18:00

Zwei jüdische Religionspädagogen aus Hamburg: Hartwig Wessely und Samson Raphael Hirsch und die jüdische Bildungsgeschichte im deutschsprachigen Raum
Dr. Ze’ev Strauss, Institut für Jüdische Philosophie und Religion, Universität Hamburg

 

weiter

Filmclub "Shalom Taiwan"

19:30

Argentinien 2019
Regie: Walter Tejblum
Originalversion mit englischen Untertiteln
In diesem erfrischenden Drama reist ein Rabbiner aus Buenos Aires um die Welt, um Spenden für die Rettung seiner Synagoge zu sammeln. Rabbi Aaron hat sich heimlich eine große Summe Geld geliehen, damit seine kleine Synagoge in der Nachbarschaft weiterhin für Bedürftige da sein kann..

weiter

17.01.2022 (Montag)

HASKALA. PROTAGONISTEN DER JÜDISCHEN AUFKLÄRUNG

18:30

ELKE MORLOCH
ISAAK SATANOW (1732-1804) KABBALA UND NATURWISSENSCHAFT – ZU EINER EINMALIGEN SYNTHESE DER BERLINER HASKALA

weiter

Nachrichten

Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

16.11.2021

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontak(a)igdj-hh.de!

 

Stellenausschreibung Verwaltungsleitung

16.11.2021

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg sucht zum 1. Januar 2022 in Vollzeit eine Verwaltungsleitung (m/w/d). Stellenausschreibung mit näheren Informationen finden Sie anbei, wir freuen uns über Ihre Bewerbung..

weiter...

Carlebach-Preisverleihung an Sonja Dickow-Rotter

12.11.2021

Wir gratulieren unserer Kollegin Dr. Sonja-Dickow-Rotter von ganzem Herzen!

weiter...

Gedenkveranstaltung in München

11.11.2021

Gedenkveranstaltung: zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938 "Jeder Mensch hat einen Namen und ein Schicksal" Anbei Link zur Aufzeichnung des Livestreams vom 9. November 2021 mit Rede unserer Direktorin Dr. Kim Wünschmann. https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Aktuelles/Gedenkveranstaltung.html%20_blank

Zur Erinnerung an Inge Hutton (1920 – 2021)

08.11.2021

Am 6. November 2021 verstarb Inge Hutton. Seit nunmehr 35 Jahren begleitete und unterstützte sie unsere Arbeit..

weiter...

Neue Folge der Staffel „Herausforderungen jüdischer Gemeinden nach 1945“ des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

05.11.2021

Zum ersten Freitag im November laden wir Sie zur neue Folge des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt ein. Seit über einem Jahr hat der Podcast-Kanal als ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ, Hamburg) und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam) Ihnen vielfältige Themen und Zugänge eröffnet..

weiter...

Publikationen aktuell

Nochems neue Namen

Von Johannes Czakai
Die Juden Galiziens und der Bukowina und die Einführung deutscher Vor- und Familiennamen 1772-1820.



Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.