Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Nachrichten

Öffnungszeiten Bibliothek und Geschäftszimmer

05.01.2021

 

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden wieder geschlossen. Wir sind hoffentlich ab 1.2.2021 wieder für Sie da.

 

Geschichtomat: Der Newsletter ist da!

17.12.2020

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken! Den Newsletter finden Sie hier: https://archive.newsletter2go.com/?n2g=3lead6xv-dyan16ma-l86

Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

14.12.2020

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontakt@igdj-hh.de!

 

Am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg ist die Stelle der Institutsdirektorin bzw. des Institutsdirektors zu besetzen

14.12.2020

Am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg ist die Stelle der Institutsdirektorin bzw. des Institutsdirektors (Nachfolge Frau Professorin Dr. Miriam Rürup) nach EG 15 zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie anbei:

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Neuer Podcast: Weihnukka Spezial-Folge

04.12.2020

Dieses Jahr nicht im Lesesaal sondern online, führen Miriam Rürup, Björn Siegel und sieben weitere Kolleginnen und Kollegen Sie in die Bücher ein, die sie in den letzten beiden Jahren begeistert haben. Vom Chanukka-Pferd und ägyptischen Krokodilen, zu Gedanken von Holocaust Überlebenden und einem schonungslosen Blick auf den heutigen Antisemitismus bis hin zu biographischen Analysen von Robert Carow uvm. ist alles dabei und regt Sie vielleicht an, einmal selbst in die Bücher hineinzulesen.
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io

 

 

Abschied und Neuanfang von Miriam Rürup

04.12.2020

Liebe Freunde und Freundinnen des IGDJ, wie viele von Ihnen wissen, hat Frau Prof. Miriam Rürup zum 1. Dezember 2020 eine neue Stelle als Direktorin am Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam angetreten, anbei ihr Abschiedsbrief. Miriam Rürups Kontaktadresse in Potsdam ist
https://www.mmz-potsdam.de/prof-dr-miriam-ruerup_mmz.html

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Publikationen aktuell

Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.